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Start Berichte und Ergebnisse 2017-03-04 NZB/JB/ZTP Barsinghausen
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Wenn man netten Besuch von nah und fern erwartet und einen guten Eindruck machen will, dann ist es auf dem Hundeplatz genauso wie zuhause: man fegt und putzt und backt und kocht!
Das haben wir vom HSF jedenfalls genauso getan, und unser gesamtes Team stand im glänzend sauberen Vereinsheim am Samstagmorgen mit frischem Kaffee und leckeren Brötchen bereit, um die Teilnehmer der Nachzuchtbeurteilung herzlich zu begrüßen. Die Sonne schien bereits, der Tag versprach gut zu werden.
Körleiterin Carola Bode und Körmeister Heiko Drechsler starteten mit dem C-Wurf vom Alten Pfad, sieben Hunde waren bei uns erschienen. Dort war die Farbverteilung mal gerecht geregelt, die Hündinnen kamen alle nach der schwarzen Mutter, die Rüden allesamt nach dem schwarzmarkenen Papa Questor. Toll für uns Zuschauer, so konnten wir immer sofort sehen, um welches Geschlecht es sich handelte!
Die Hunde zeigten sich durch die Bank weg frei und offen, hatten einen ausgeprägten Beutetrieb, waren ausgesprochen hübsch dazu, es hat einfach Spaß gemacht, diesem Wurf beim Spielen und Beute-Machen zuzuschauen! Vor allem die extrem gute Bindung zwischen den Hunden und ihren Hundeführern fiel den Körmeistern auf.
 
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C-Wurf "vom Alten Pfad" mit Eltern (vorn)
 
Vor dem nächsten Wurf war dann unsere kleine süße Einzelkämpferin Pina vom Emsland mit ihrer Nachzuchtbeurteilung dran und sie machte ihre Sache sehr gut. Wir kennen sie als Wirbelwind mit einer gehörigen Portion Pfeffer im Hintern, aber unter der ruhigen Hand von Körmeister Heiko Drechsler ließ sie sich bereitwillig messen und zeigte sogar gerne ihre weißen Zähne.
Der D-Wurf von der Blanken Horst bildete den Abschluss der Nachzuchtbeurteilung. Bei der Erscheinungsbildüberprüfung zeigten sich diese Hunde noch etwas verhalten, aber daran kann man ja arbeiten und fleißig üben. Aber natürlich waren auch hier alle Hunde hübsch anzuschauen, die Züchter schauten verliebt auf ihren Wurf, die Besitzer sind allesamt glücklich mit ihren Vierbeinern.
So soll es sein.
 
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D-Wurf "von der Blanken Horst" mit Eltern
 
So, der erste Tag war rum, wir waren alle kaputt und glücklich. Vor allem von Frauke Demmer fiel nun die Anspannung ab, war es doch auch 'ihr' Wurf, der heute beurteilt wurde, denn ihr Questor ist der Papa der 'C-lies' vom Alten Pfad. Sie war tatsächlich stolz wie eine Oma, die zum ersten Mal ihre Enkelschar sieht.
 
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Der Sonntag startete zunächst mal mit Regen. Nun, wer unsere Veranstaltungen und Berichte kennt, der weiß: das ist das normale Wetter bei uns in Barsinghausen. Gestern am Samstag war die Ausnahme, heute ist es wie immer.
Zuerst standen die acht Jugendbeurteilungen an, die unter den Augen der Körmeister Heiko Drechsler und Kirsten Wesche ihren Parcours durchlaufen durften. Hier gab es eine nette bunte Mischung aus blonden und schwarzmarkenen Hunden, die alle ihre Sache sehr gut machten. Alle konnten bestehen, trotz ihrer teilweise aufgeregten Hundeführer. Wir haben tolle und vielversprechende Hunde gesehen, die wir gerne später einmal in einer Zuchtveranstaltung wiedersehen würden.
Jetzt gab es erst einmal eine Mittagspause, vom Grill duftete es schon köstlich. Der eine Teil konnte endlich wieder etwas herunterkriegen, während der andere Teil sich für die Zuchttauglichkeitsprüfung stärken musste. Vier Teilnehmer traten dort an. Ich durfte als Steward die Teams durch den Parcours führen. Meine Güte, das macht einfach nur Spaß! Ab und zu tat der Himmel seine Schleusen auf, ab und zu kam die Sonne hervor, alles war dabei, und so war es auch bei den Hunden. Drei konnten bestehen, eine Hündin braucht noch etwas mehr Zeit und etwas mehr Nerven, aber sicherlich klappt es beim nächsten Mal.
 
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Die ZTP als eine der letzten Stationen zur Zuchtzulassung ist enorm interessant. Man sieht, dass gerade bei Hovawarten das eine oder andere Jahr älter einen großen Unterschied machen kann. Zur 'coolen Socke' wird man unter Umständen erst mit drei oder vier Jahren, während man mit zwei Jahren oftmals noch ein kleines Nervenbündel ist, das zwar im Alltag schon viele Situationen meistert, aber durch den recht langen Parcours dann doch an Nervenstärke verliert.
Die drei Hunde, die bestehen konnten, waren eben schon so weit. Mit viel Vertrauen in ihren Hundeführer, dennoch selbstbewusst und eigenständig, meisterten sie die Herausforderungen.
Am späten Nachmittag war dann unsere Veranstaltung beendet. An einer Stelle wurde schon der Parcours abgebaut, in der Küche die letzten Tassen abgewaschen, der Pavillon zusammengeklappt und der Grill abgelöscht. Alle Teilnehmer wurden mit guten Wünschen für die Heimfahrt verabschiedet. Es wurde nochmal beglückwünscht und gedrückt, die tollsten Hunde der Welt wurden noch ein letztes Mal gestreichelt. Dann kehrte Ruhe ein in unser Vereinsheim.
 
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Wir haben es wieder mal geschafft! Alle Teilnehmer und auch die Richter waren höchst zufrieden, fühlten sich willkommen und gut aufgehoben bei uns. Ein Zahnrädchen griff perfekt ins andere, ob am Grill, in der Küche, am Tresen oder im Parcours und auf dem Platz - es war einfach nur richtig gut!
Wir sind ein tolles Team, dafür möchte ich mich an dieser Stelle bedanken. Jeder, wirklich jeder, hat an diesem Wochenende bis zum Umfallen dafür gesorgt, dass es eben so perfekt wird. Ihr seid alle Klasse. Klasse waren auch die Teilnehmer, von denen jeder einzelne zu dieser großartigen Stimmung beigetragen hat. Mein Dank geht außerdem an die Körmeister und Körleitung, ihr wart so toll. Beruhigend, geduldig, verständnisvoll, mit einem perfekten Auge für jedes Hund-Mensch-Team.
Glückwunsch an alle für ihre tollen Hunde - und wir sehen uns hoffentlich mal wieder!
 
Bericht: Daniela von Berckefeldt
Fotos: Juliane Funk, Dr. Milko Schneck
 
 
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